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# § 2 Begriffsbestimmungen
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Im Sinne dieser Verordnung ist
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1.eine augenoptische Anamnese das systematische Erfragen der für die Leistungserbringung im Augenoptiker-Handwerk relevanten Informationen, insbesondere für
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a)eine Refraktionsbestimmung,
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b)eine Korrektionsbestimmung,
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c)eine optometrische Untersuchung oder
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d)eine Versorgung mit Sehhilfen,
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2.ein Eingangstest ein orientierender Test zur Prüfung visueller und okulärer Funktionen, insbesondere der Motilitätstest, der Cover-Uncover-Test, die Messung des Konvergenznahpunktes sowie der Pupillenreaktionstest,
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3.eine Refraktionsbestimmung die Grundlage für die Beurteilung der Sehleistung, bestehend aus
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a)der objektiven Refraktionsbestimmung,
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b)der subjektiven Refraktionsbestimmung,
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c)dem monokularen Feinabgleich unter binokularen Bedingungen,
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d)der Prüfung auf Refraktionsgleichgewicht,
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e)der Bestimmung des Visus mit der ermittelten refraktiven Korrektion,
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f)der Bestimmung des Nahzusatzes sowie
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g)dem Ableiten der Korrektionswerte für eine Sehhilfenverordnung,
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4.ein Kostenträger eine natürliche oder juristische Person, welche die Kosten für die Leistungen der Augenoptikerin oder des Augenoptikers übernimmt.
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