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Michael Hermann bdaa21dc31
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Co-authored-by: Cursor <cursoragent@cursor.com>
2026-08-17 12:03:40 +02:00

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ebene gericht spruchkoerper datum aktenzeichen ecli doknr doktyp quelle normen vorinstanz
verfg BVerfG 1. Senat 3. Kammer 2024-07-02 1 BvR 2231/23 ECLI:DE:BVerfG:2024:rk20240702.1bvr223123 KVRE000022442 Nichtannahmebeschluss rii
gesetz paragraph roh
gg 4 Art 4 Abs 1 GG
gesetz paragraph roh
gg 4 Art 4 Abs 2 GG
gesetz paragraph roh
bverfgg 23 § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG
gesetz paragraph roh
bverfgg 92 § 92 BVerfGG
vorgehend BAG, 25. April 2023, Az: 9 AZR 254/22, Urteil

BVerfG Nichtannahmebeschluss — 1 BvR 2231/23 vom 02.07.2024

Titelzeile

Nichtannahmebeschluss: Erfolglose Verfassungsbeschwerde bzgl der Arbeitnehmereigenschaft von Sevaka-Mitgliedern eines Yoga- und Meditationszentrums - religiöse Prägung der Dienstleistung weder dargelegt noch ersichtlich

Tenor

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen, weil sie den gesetzlichen Darlegungsanforderungen nicht gerecht wird (§ 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG) und es an einem Annahmegrund fehlt (§ 93a Abs. 1 BVerfGG, vgl. BVerfGE 111, 1 <4 f.>). Es kann dahinstehen, ob die Annahme des Bundesarbeitsgerichts, bei dem Beschwerdeführer, einem „(…)“-Verein, handele es sich nicht um eine Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft, mit Artikel 4 Absatz 1 und 2 Grundgesetz vereinbar ist. Denn es ist weder dargelegt noch sonst ersichtlich, dass die von der Klägerin des Ausgangsverfahrens geleisteten Dienste der Aufrechterhaltung des Beherbergungs- und Seminarbetriebs des Vereins und des Vertriebs von Yoga-Produkten, um deren arbeitsrechtliche Beurteilung es hier geht, für sich genommen religiös geprägt waren.Von einer weiteren Begründung der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde zur Entscheidung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Gründe

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.