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# § 98 Wahlniederschrift
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(1) Für die Wahlniederschrift ist § 76 nicht anzuwenden. Nachdem ermittelt ist, wer gewählt ist, stellt der Hauptwahlvorstand in einer Niederschrift für jeden Wahlgang gesondert fest:
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1.die Zahl der
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a)von den Delegierten abgegebenen gültigen Stimmen,
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b)von den Arbeitnehmern von Seebetrieben abgegebenen gültigen Stimmen;
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2.die Zahl der
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a)von den Delegierten abgegebenen ungültigen Stimmen,
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b)von den Arbeitnehmern von Seebetrieben abgegebenen ungültigen Stimmen;
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3.bei Verhältniswahl
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a)die Zahlen der auf die einzelnen Wahlvorschläge entfallenden Stimmen der Delegierten,
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b)die Zahlen der auf die einzelnen Wahlvorschläge entfallenden Stimmen der Arbeitnehmer von Seebetrieben und die Umrechnung dieser Stimmen auf Stimmen von Delegierten nach § 97 Abs. 5 Nr. 2,
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c)die Summen der auf die einzelnen Wahlvorschläge entfallenden Stimmen der Delegierten und der umgerechneten Stimmen der Arbeitnehmer von Seebetrieben,
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d)die berechneten Höchstzahlen und ihre Verteilung auf die Wahlvorschläge;
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4.bei Mehrheitswahl
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a)die Zahlen der auf die einzelnen Bewerber entfallenden Stimmen der Delegierten,
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b)die Zahlen der auf die einzelnen Bewerber entfallenden Stimmen der Arbeitnehmer von Seebetrieben und die Umrechnung dieser Stimmen auf Stimmen von Delegierten nach § 97 Abs. 5 Nr. 2,
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c)die Summen der auf die einzelnen Bewerber entfallenden Stimmen der Delegierten und der umgerechneten Stimmen der Arbeitnehmer von Seebetrieben;
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5.die Namen der gewählten Aufsichtsratsmitglieder;
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6.die Namen der für die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder gewählten Ersatzmitglieder;
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7.besondere während der Wahl eingetretene Zwischenfälle oder sonstige Ereignisse.
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(2) Der Hauptwahlvorstand stellt bei börsennotierten Unternehmen im Fall der Getrennterfüllung in der Niederschrift zusätzlich fest,
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1.ob der Geschlechteranteil nach § 5a des Gesetzes bei der Wahl erreicht worden ist;
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2.die Anzahl der Sitze, die aufgrund des Nichterreichens des Geschlechteranteils nach § 5a des Gesetzes nicht besetzt worden sind, und ihre Zuordnung zu den Aufsichtsratsmitgliedern der Arbeitnehmer, die Arbeitnehmer von Konzernunternehmen sind, und den Aufsichtsratsmitgliedern der Gewerkschaften.
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