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<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!DOCTYPE dokumente SYSTEM "http://www.gesetze-im-internet.de/dtd/1.01/gii-norm.dtd">
<dokumente builddate="20260226220510" doknr="BJNR126200994"><norm builddate="20260226220510" doknr="BJNR126200994"><metadaten><jurabk>FPKV</jurabk><amtabk>FHKV</amtabk><ausfertigung-datum manuell="ja">1994-06-13</ausfertigung-datum><fundstelle typ="amtlich"><periodikum>BGBl I</periodikum><zitstelle>1994, 1262</zitstelle></fundstelle><langue>Verordnung über die Durchführung der Flughafenkoordinierung</langue><standangabe checked="ja"><standtyp>Stand</standtyp><standkommentar>Zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 24.2.2026 I Nr. 48</standkommentar></standangabe></metadaten><textdaten><fussnoten><Content><P><BR/> <pre xml:space="preserve">(+++ Textnachweis ab: 24.6.1994 +++)<BR/> <BR/>(+++ Amtlicher Hinweis des Normgebers auf EG-Recht:<BR/> Durchführung der<BR/> EWGV 95/93 (CELEX Nr: 31993R0095) vgl. § 1 +++)<BR/> <BR/>(+++ EU-Vollzitate: vgl. Liste EU-Rechtsakte V v. 24.2.2026 I Nr. 48 +++)<BR/><BR/></pre>Überschrift: IdF d. Art. 2 Nr. 1 V v. 6.6.2005 I 1579 mWv 14.6.2005</P></Content></fussnoten></textdaten></norm>
<norm builddate="20260226220510" doknr="BJNR126200994BJNE000100307"><metadaten><jurabk>FPKV</jurabk><jurabk>FHKV</jurabk><enbez>Eingangsformel</enbez></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>Auf Grund des § 32 Abs. 1 Satz 1 Nr. 17 des Luftverkehrsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Januar 1981 (BGBl. I S. 61), der durch Artikel 1 Nr. 16 Buchstabe a Doppelbuchstabe ff des Gesetzes vom 23. Juli 1992 (BGBl. I S. 1370) eingefügt worden ist, und des § 63 Nr. 2 des Luftverkehrsgesetzes in der vorgenannten Fassung, zuletzt geändert durch das Gesetz vom 17. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2123), verordnet das Bundesministerium für Verkehr:</P></Content></text></textdaten></norm>
<norm builddate="20260226220510" doknr="BJNR126200994BJNE000206119"><metadaten><jurabk>FPKV</jurabk><jurabk>FHKV</jurabk><enbez>§ 1</enbez><titel format="XML">Der Koordinierung und Flugplanvermittlung unterliegende Flugplätze und Verfahren der Flugplanvermittlung und Koordinierung</titel></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>(1) Folgende Verkehrsflughäfen sind flugplanvermittelte oder koordinierte Verkehrsflughäfen im Sinne des Artikels 2 Buchstabe g, h und i der Verordnung (EWG) Nr. 95/93, bei denen Start- und Landezeiten zu koordinieren sind: <DL Font="normal" Type="arabic"><DT>1.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Berlin Brandenburg</LA></DD><DT>2.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Bremen,</LA></DD><DT>3.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Dresden,</LA></DD><DT>4.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Düsseldorf,</LA></DD><DT>5.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Erfurt,</LA></DD><DT>6.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Frankfurt/Main,</LA></DD><DT>7.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Hamburg,</LA></DD><DT>8.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Hannover,</LA></DD><DT>9.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Karlsruhe/Baden-Baden,</LA></DD><DT>10.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Köln/Bonn,</LA></DD><DT>11.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Leipzig/Halle,</LA></DD><DT>12.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Memmingen,</LA></DD><DT>13</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">München,</LA></DD><DT>14.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Münster/Osnabrück,</LA></DD><DT>15.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Nürnberg,</LA></DD><DT>16.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Saarbrücken,</LA></DD><DT>17.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">Stuttgart.</LA></DD></DL></P><P>(2) Die Erklärung eines in Absatz 1 genannten Verkehrsflughafens zum koordinierten Flughafen nach Maßgabe der Verordnung (EWG) Nr. 95/93 erfolgt im Einvernehmen mit der obersten Luftfahrtbehörde des Landes, im Benehmen mit dem betroffenen Flughafenunternehmer und nach Anhörung des Koordinierungsausschusses nach § 2 durch das Bundesministerium für Verkehr; sie wird im Bundesanzeiger sowie in den Nachrichten für Luftfahrer bekanntgemacht. Das Bundesministerium für Verkehr bestimmt dabei im Einvernehmen mit der obersten Luftfahrtbehörde des Landes, ob der Verkehrsflughafen während seiner gesamten Betriebszeit oder nur für die Zeiträume, in denen Kapazitätsprobleme auftreten, für koordiniert erklärt wird.</P><P>(3) Übersteigt innerhalb bestimmter Zeiträume die Nachfrage nach Start- und Landezeiten regelmäßig nicht die Flugplatz- und Flugsicherungskapazität der in Absatz 1 genannten Verkehrsflughäfen, kann das Bundesministerium für Verkehr im Einvernehmen mit der obersten Luftfahrtbehörde des Landes, im Benehmen mit dem betroffenen Flughafenunternehmer und nach Anhörung des Koordinierungsausschusses nach § 2 einzelne Verkehrsflughäfen innerhalb dieser Zeiträume aus der Koordinierungspflicht entlassen. Die Entlassung aus der Koordinierungspflicht wird im Bundesanzeiger sowie in den Nachrichten für Luftfahrer bekannt gemacht.</P><P>(4) Über Einzelfragen der zweckdienlichen Auslegung und Anwendung der Vorschriften über den Vorrang bei der Zuweisung von Start- und Landezeiten (Slots) sowie der Vorschriften über die Durchführung der Flughafenkoordination entscheidet das Bundesministerium für Verkehr im Rahmen seiner Rechts- und Fachaufsicht.</P></Content></text><fussnoten><Content><P>(+++ EU-Vollzitate: vgl. Liste EU-Rechtsakte V v. 24.2.2026 I Nr. 48 +++)</P></Content></fussnoten></textdaten></norm>
<norm builddate="20260226220510" doknr="BJNR126200994BJNE000306119"><metadaten><jurabk>FPKV</jurabk><jurabk>FHKV</jurabk><enbez>§ 2</enbez><titel format="XML">Koordinierungsausschuss</titel></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>(1) Für jeden koordinierten Verkehrsflughafen wird ein Koordinierungsausschuss eingesetzt. Er besteht aus je einem Vertreter der Flugsicherungsorganisation, der betroffenen Flughafenunternehmer, der Spitzenverbände des gewerblichen Luftverkehrs sowie des Geschäftsluftverkehrs. Soweit Luftfahrtunternehmen es für erforderlich halten, können sie je einen Vertreter für den Koordinierungsausschuss entsenden.</P><P>(2) Der Koordinierungsausschuss gibt sich eine Geschäftsordnung nach Maßgabe des Artikels 5 Abs. 3 der Verordnung (EWG) Nr. 95/93. Die betroffenen obersten Luftfahrtbehörden der Länder werden zu allen Sitzungen als Beobachter eingeladen. Der Flughafenkoordinator nimmt an allen Sitzungen als Beobachter teil. Die Geschäftsführung für den Koordinierungsausschuss obliegt dem jeweiligen Flughafenunternehmer.</P><P>(3) Wird vom Koordinierungsausschuss ein Bedarf festgestellt oder wird ein Verkehrsflughafen zum koordinierten Flughafen erklärt, setzt das Bundesministerium für Verkehr für den betreffenden Verkehrsflughafen einen Koordinierungsausschuss ein, der für diesen Flughafen die Aufgaben des Koordinierungsausschusses nach Absatz 1 wahrnimmt.</P></Content></text><fussnoten/></textdaten></norm>
<norm builddate="20260226220510" doknr="BJNR126200994BJNE000401308"><metadaten><jurabk>FPKV</jurabk><jurabk>FHKV</jurabk><enbez>§ 3</enbez><titel format="parat">Umfang der Koordinierungspflicht</titel></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>(1) Auf den in § 1 Abs. 1 genannten Verkehrsflughäfen hat der Halter eines Luftfahrzeugs alle beabsichtigten Starts und Landungen von Flügen nach Instrumentenflugregeln dem Flughafenkoordinator anzumelden.</P><P>(2) Auf den nach § 1 Abs. 2 für koordiniert erklärten Flughäfen <DL Font="normal" Type="arabic"><DT>1.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">hat der Halter eines Luftfahrzeugs für alle beabsichtigten Starts und Landungen von Flügen nach Instrumentenflugregeln Slots zur Zuweisung beim Flughafenkoordinator zu beantragen;</LA></DD> <DT>2.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">sind Starts und Landungen eines Fluges nach Instrumentenflugregeln ohne zugewiesenen Slot untersagt;</LA></DD> <DT>3.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">ist der Halter eines Luftfahrzeugs verpflichtet, nicht genutzte Slots dem Flughafenkoordinator unverzüglich zurückzugeben. Ein Verstoß gegen diese Verpflichtung liegt auch dann vor, wenn ein vom Flughafenkoordinator auf einer durch das Gemeinschaftsrecht zugelassenen internationalen Flugplankonferenz der Luftfahrtunternehmen zugeteilter Slot, der vom Luftfahrzeughalter nicht mehr benötigt wird, zum jeweils festgesetzten Termin nicht zurückgegeben wird.</LA></DD> </DL></P></Content> </text><fussnoten/></textdaten></norm>
<norm builddate="20260226220510" doknr="BJNR126200994BJNE000501305"><metadaten><jurabk>FPKV</jurabk><jurabk>FHKV</jurabk><enbez>§ 4</enbez><titel format="XML">Ordnungswidrigkeiten</titel></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 58 Abs. 1 Nr. 10 des Luftverkehrsgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig <DL Font="normal" Type="arabic"><DT>1.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">entgegen § 3 Abs. 1 einen beabsichtigten Start oder eine beabsichtigte Landung nicht anmeldet,</LA></DD><DT>2.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">als Halter oder Führer eines Luftfahrzeugs entgegen § 3 Abs. 2 Nr. 2 einen Start oder eine Landung ohne zugewiesenen Slot durchführt oder durchführen läßt oder</LA></DD><DT>3.</DT><DD Font="normal"><LA Size="normal">entgegen § 3 Abs. 2 Nr. 3 einen nicht genutzten Slot nicht oder nicht rechtzeitig zurückgibt.</LA></DD></DL></P><P>(2) Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung.</P></Content></text><fussnoten/></textdaten></norm>
<norm builddate="20260226220510" doknr="BJNR126200994BJNE000600307"><metadaten><jurabk>FPKV</jurabk><jurabk>FHKV</jurabk><enbez>§ 5</enbez><titel format="parat">Inkrafttreten</titel></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.</P></Content></text></textdaten></norm>
<norm builddate="20260226220510" doknr="BJNR126200994BJNE000700307"><metadaten><jurabk>FPKV</jurabk><jurabk>FHKV</jurabk><enbez>Schlußformel</enbez></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>Der Bundesrat hat zugestimmt.</P></Content></text></textdaten></norm>
</dokumente>

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laws/fpkv/last_stand.txt Normal file
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<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!DOCTYPE dokumente SYSTEM "http://www.gesetze-im-internet.de/dtd/1.01/gii-norm.dtd">
<dokumente builddate="20131008093534" doknr="BJNR015470989"><norm builddate="20131008093534" doknr="BJNR015470989"><metadaten><jurabk>PBefGÄndG 6</jurabk><ausfertigung-datum manuell="ja">1989-07-25</ausfertigung-datum><fundstelle typ="amtlich"><periodikum>BGBl I</periodikum><zitstelle>1989, 1547</zitstelle></fundstelle><langue>Sechstes Gesetz zur Änderung des Personenbeförderungsgesetzes</langue><standangabe checked="ja"><standtyp>Stand</standtyp><standkommentar>Geändert durch Art. 3 Abs. 1 G v. 16.6.1998 I 1291</standkommentar></standangabe></metadaten><textdaten><fussnoten><Content><P>(+++ Textnachweis ab: 30.7.1989 +++)</P></Content></fussnoten></textdaten></norm>
<norm builddate="20131008093534" doknr="BJNR015470989BJNE000100328"><metadaten><jurabk>PBefGÄndG 6</jurabk><enbez>Eingangsformel</enbez></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen:</P></Content></text></textdaten></norm>
<norm builddate="20131008093534" doknr="BJNR015470989BJNE000201305"><metadaten><jurabk>PBefGÄndG 6</jurabk><enbez>Art 1</enbez></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>-</P></Content></text><fussnoten/></textdaten></norm>
<norm builddate="20131008093534" doknr="BJNR015470989BJNE000301307"><metadaten><jurabk>PBefGÄndG 6</jurabk><enbez>Art 2</enbez></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>(weggefallen)</P></Content></text><fussnoten/></textdaten></norm>
<norm builddate="20131008093534" doknr="BJNR015470989BJNE000401307"><metadaten><jurabk>PBefGÄndG 6</jurabk><enbez>Art 3</enbez></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>Die Länder können Regelungen über die Beförderung mit Krankenkraftwagen im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 2 des Personenbeförderungsgesetzes in der Fassung des Artikels 1 Nr. 1 dieses Gesetzes erlassen. Soweit solche Regelungen erlassen werden, sind die Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes nicht mehr anzuwenden.</P></Content></text><fussnoten/></textdaten></norm>
<norm builddate="20131008093534" doknr="BJNR015470989BJNE000500328"><metadaten><jurabk>PBefGÄndG 6</jurabk><enbez>Art 4</enbez></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>Dieses Gesetz gilt nach Maßgabe des § 13 Abs. 1 des Dritten Überleitungsgesetzes auch im Land Berlin.</P></Content></text></textdaten></norm>
<norm builddate="20131008093534" doknr="BJNR015470989BJNE000600328"><metadaten><jurabk>PBefGÄndG 6</jurabk><enbez>Art 5</enbez></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>(1) Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 1992 in Kraft.</P><P>(2) Abweichend von Absatz 1 tritt Artikel 3 am Tage nach der Verkündung dieses Gesetzes in Kraft.</P></Content> </text></textdaten></norm>
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# § 1 Der Koordinierung und Flugplanvermittlung unterliegende Flugplätze und Verfahren der Flugplanvermittlung und Koordinierung
(1) Folgende Verkehrsflughäfen sind flugplanvermittelte oder koordinierte Verkehrsflughäfen im Sinne des Artikels 2 Buchstabe g, h und i der Verordnung (EWG) Nr. 95/93 des Rates vom 18. Januar 1993 über gemeinsame Regeln für die Zuweisung von Zeitnischen auf Flughäfen in der Gemeinschaft (ABl. EG Nr. L 14 S. 1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 793/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 (ABl. EU Nr. L 138 S. 50), bei denen Start- und Landezeiten zu koordinieren sind:
-Berlin Brandenburg
-Bremen,
-Dresden,
-Düsseldorf,
-Erfurt,
-Frankfurt/Main,
-Hamburg,
-Hannover,
-Köln/Bonn,
-Leipzig/Halle,
-Memmingen,
-München,
-Münster/Osnabrück,
-Nürnberg,
-Saarbrücken,
-Stuttgart.
(1) Folgende Verkehrsflughäfen sind flugplanvermittelte oder koordinierte Verkehrsflughäfen im Sinne des Artikels 2 Buchstabe g, h und i der Verordnung (EWG) Nr. 95/93, bei denen Start- und Landezeiten zu koordinieren sind:
1.Berlin Brandenburg
2.Bremen,
3.Dresden,
4.Düsseldorf,
5.Erfurt,
6.Frankfurt/Main,
7.Hamburg,
8.Hannover,
9.Karlsruhe/Baden-Baden,
10.Köln/Bonn,
11.Leipzig/Halle,
12.Memmingen,
13München,
14.Münster/Osnabrück,
15.Nürnberg,
16.Saarbrücken,
17.Stuttgart.
(2) Die Erklärung eines in Absatz 1 genannten Verkehrsflughafens zum koordinierten Flughafen nach Maßgabe der Verordnung (EWG) Nr. 95/93 erfolgt im Einvernehmen mit der obersten Luftfahrtbehörde des Landes, im Benehmen mit dem betroffenen Flughafenunternehmer und nach Anhörung des Koordinierungsausschusses nach § 2 durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr; sie wird im Bundesanzeiger sowie in den Nachrichten für Luftfahrer bekanntgemacht. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr bestimmt dabei im Einvernehmen mit der obersten Luftfahrtbehörde des Landes, ob der Verkehrsflughafen während seiner gesamten Betriebszeit oder nur für die Zeiträume, in denen Kapazitätsprobleme auftreten, für koordiniert erklärt wird.
(2) Die Erklärung eines in Absatz 1 genannten Verkehrsflughafens zum koordinierten Flughafen nach Maßgabe der Verordnung (EWG) Nr. 95/93 erfolgt im Einvernehmen mit der obersten Luftfahrtbehörde des Landes, im Benehmen mit dem betroffenen Flughafenunternehmer und nach Anhörung des Koordinierungsausschusses nach § 2 durch das Bundesministerium für Verkehr; sie wird im Bundesanzeiger sowie in den Nachrichten für Luftfahrer bekanntgemacht. Das Bundesministerium für Verkehr bestimmt dabei im Einvernehmen mit der obersten Luftfahrtbehörde des Landes, ob der Verkehrsflughafen während seiner gesamten Betriebszeit oder nur für die Zeiträume, in denen Kapazitätsprobleme auftreten, für koordiniert erklärt wird.
(3) Übersteigt innerhalb bestimmter Zeiträume die Nachfrage nach Start- und Landezeiten regelmäßig nicht die Flugplatz- und Flugsicherungskapazität der in Absatz 1 genannten Verkehrsflughäfen, kann das Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Einvernehmen mit der obersten Luftfahrtbehörde des Landes, im Benehmen mit dem betroffenen Flughafenunternehmer und nach Anhörung des Koordinierungsausschusses nach § 2 einzelne Verkehrsflughäfen innerhalb dieser Zeiträume aus der Koordinierungspflicht entlassen. Die Entlassung aus der Koordinierungspflicht wird im Bundesanzeiger sowie in den Nachrichten für Luftfahrer bekannt gemacht.
(3) Übersteigt innerhalb bestimmter Zeiträume die Nachfrage nach Start- und Landezeiten regelmäßig nicht die Flugplatz- und Flugsicherungskapazität der in Absatz 1 genannten Verkehrsflughäfen, kann das Bundesministerium für Verkehr im Einvernehmen mit der obersten Luftfahrtbehörde des Landes, im Benehmen mit dem betroffenen Flughafenunternehmer und nach Anhörung des Koordinierungsausschusses nach § 2 einzelne Verkehrsflughäfen innerhalb dieser Zeiträume aus der Koordinierungspflicht entlassen. Die Entlassung aus der Koordinierungspflicht wird im Bundesanzeiger sowie in den Nachrichten für Luftfahrer bekannt gemacht.
(4) Über Einzelfragen der zweckdienlichen Auslegung und Anwendung der Vorschriften über den Vorrang bei der Zuweisung von Start- und Landezeiten (Slots) sowie der Vorschriften über die Durchführung der Flughafenkoordination entscheidet das Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen seiner Rechts- und Fachaufsicht.
(4) Über Einzelfragen der zweckdienlichen Auslegung und Anwendung der Vorschriften über den Vorrang bei der Zuweisung von Start- und Landezeiten (Slots) sowie der Vorschriften über die Durchführung der Flughafenkoordination entscheidet das Bundesministerium für Verkehr im Rahmen seiner Rechts- und Fachaufsicht.

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(2) Der Koordinierungsausschuss gibt sich eine Geschäftsordnung nach Maßgabe des Artikels 5 Abs. 3 der Verordnung (EWG) Nr. 95/93. Die betroffenen obersten Luftfahrtbehörden der Länder werden zu allen Sitzungen als Beobachter eingeladen. Der Flughafenkoordinator nimmt an allen Sitzungen als Beobachter teil. Die Geschäftsführung für den Koordinierungsausschuss obliegt dem jeweiligen Flughafenunternehmer.
(3) Wird vom Koordinierungsausschuss ein Bedarf festgestellt oder wird ein Verkehrsflughafen zum koordinierten Flughafen erklärt, setzt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr für den betreffenden Verkehrsflughafen einen Koordinierungsausschuss ein, der für diesen Flughafen die Aufgaben des Koordinierungsausschusses nach Absatz 1 wahrnimmt.
(3) Wird vom Koordinierungsausschuss ein Bedarf festgestellt oder wird ein Verkehrsflughafen zum koordinierten Flughafen erklärt, setzt das Bundesministerium für Verkehr für den betreffenden Verkehrsflughafen einen Koordinierungsausschuss ein, der für diesen Flughafen die Aufgaben des Koordinierungsausschusses nach Absatz 1 wahrnimmt.

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# PBEFG_NDG_6
**Sechstes Gesetz zur Änderung des Personenbeförderungsgesetzes**
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Dieses Verzeichnis enthält die einzelnen Paragraphen dieses Gesetzes.

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