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<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!DOCTYPE dokumente SYSTEM "http://www.gesetze-im-internet.de/dtd/1.01/gii-norm.dtd">
<dokumente builddate="20200130213034" doknr="BJNR214000019"><norm builddate="20200130213034" doknr="BJNR214000019"><metadaten><jurabk>BStrafAktFV</jurabk><amtabk>BStrafAktFV</amtabk><ausfertigung-datum manuell="ja">2019-12-09</ausfertigung-datum><fundstelle typ="amtlich"><periodikum>BGBl I</periodikum><zitstelle>2019, 2140</zitstelle></fundstelle><kurzue>Bundesstrafaktenführungsverordnung</kurzue><langue>Verordnung über die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die elektronische Aktenführung im Strafverfahren</langue></metadaten><textdaten><fussnoten><Content><P><BR/> <pre xml:space="preserve">(+++ Textnachweis ab: 13.12.2019 +++)<BR/><BR/></pre></P></Content></fussnoten></textdaten></norm>
<norm builddate="20200130213034" doknr="BJNR214000019BJNE000100000"><metadaten><jurabk>BStrafAktFV</jurabk><enbez>Eingangsformel</enbez></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>Auf Grund des § 32 Absatz 2 Satz 1 der Strafprozessordnung, der durch Artikel 1 Nummer 2 des Gesetzes vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2208) eingefügt worden ist, verordnet die Bundesregierung:</P></Content></text></textdaten></norm>
<norm builddate="20200130213034" doknr="BJNR214000019BJNE000200000"><metadaten><jurabk>BStrafAktFV</jurabk><enbez>§ 1</enbez><titel format="XML">Anwendungsbereich</titel></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>Diese Verordnung ist anzuwenden auf elektronisch geführte Strafverfahrensakten <DL Type="arabic"><DT>1.</DT><DD Font="normal"><LA>des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof;</LA></DD><DT>2.</DT><DD Font="normal"><LA>der Finanzbehörden des Bundes in Ermittlungsverfahren nach § 386 Absatz 2 der Abgabenordnung und § 14a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes;</LA></DD><DT>3.</DT><DD Font="normal"><LA>des Bundesgerichtshofs.</LA></DD></DL></P></Content></text></textdaten></norm>
<norm builddate="20200130213034" doknr="BJNR214000019BJNE000300000"><metadaten><jurabk>BStrafAktFV</jurabk><enbez>§ 2</enbez><titel format="XML">Struktur und Format elektronischer Akten; Repräsentat</titel></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>(1) In der elektronischen Akte werden zur Akte gebrachte elektronische Dokumente einschließlich zugehöriger Signaturdateien sowie sonstige zur Akte gebrachte Dateien und Informationen gespeichert. Elektronische Empfangsbekenntnisse sowie elektronische Formulare, die als strukturierte maschinenlesbare Datensätze übermittelt worden sind (§ 32c der Strafprozessordnung), werden als Datensätze in der elektronischen Akte gespeichert.</P><P>(2) Die nach Absatz 1 in der elektronischen Akte gespeicherten Inhalte müssen jederzeit zusätzlich als elektronische Dokumente im Format PDF/A wiedergegeben werden können; diese Dokumente bilden das Repräsentat. Das Repräsentat muss den gesamten zur Akte gebrachten Inhalt mit Ausnahme der nur für die Datenverarbeitung notwendigen Struktur-, Definitions- und Schemadateien wiedergeben. Soweit die Wiedergabe eines Inhalts technisch nicht möglich ist, ist ein entsprechender Hinweis in das Repräsentat aufzunehmen. An die Stelle von Signaturdateien treten im Repräsentat Vermerke über das Ergebnis der Signaturprüfung. Das Repräsentat muss druckbar, kopierbar und, soweit technisch möglich, durchsuchbar sein. Die Seiten des Repräsentats sind so zu nummerieren, dass sie eindeutig zitiert werden können.</P><P>(3) Bei der elektronischen Aktenführung sind alle Daten vorzuhalten, die erforderlich sind, um den für die Übermittlung von elektronischen Akten vorgesehenen strukturierten maschinenlesbaren Datensatz im Dateiformat XML gemäß der Bekanntmachung nach § 6 der Strafaktenübermittlungsverordnung zu erzeugen und die Bearbeitung zu unterstützen.</P></Content></text></textdaten></norm>
<norm builddate="20200130213034" doknr="BJNR214000019BJNE000400000"><metadaten><jurabk>BStrafAktFV</jurabk><enbez>§ 3</enbez><titel format="XML">Bearbeitung der elektronischen Akte</titel></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>(1) Elektronische Dokumente sowie sonstige Dateien und Informationen gelten als zur Akte genommen, wenn sie bewusst und dauerhaft in der elektronischen Akte gespeichert worden sind.</P><P>(2) Es ist sicherzustellen, dass in der elektronischen Akte alle Bearbeitungsvorgänge nachvollzogen werden können. Es ist insbesondere sicherzustellen, dass nachvollzogen werden kann, welche Stelle die Akte zu welchem Zeitpunkt bearbeitet hat.</P><P>(3) Es ist sicherzustellen, dass die elektronische Akte nur von der jeweils lese- und schreibberechtigten Stelle eingesehen und bearbeitet werden kann. Dies gilt auch, wenn die Lese- und Schreibrechte nur teilweise auf eine andere Stelle übergehen.</P></Content></text></textdaten></norm>
<norm builddate="20200130213034" doknr="BJNR214000019BJNE000500000"><metadaten><jurabk>BStrafAktFV</jurabk><enbez>§ 4</enbez><titel format="XML">Barrierefreiheit</titel></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>Elektronische Akten und Verfahren zur elektronischen Aktenführung und -bearbeitung sollen technisch so gestaltet werden, dass sie, soweit technisch möglich, barrierefrei zugänglich und nutzbar sind. Hierzu sollen die Anforderungen an die Barrierefreiheit im Sinne der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung vom 12. September 2011 (BGBl. I S. 1843), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 21. Mai 2019 (BGBl. I S. 738) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung bereits bei der Planung, Entwicklung, Ausschreibung und Beschaffung beachtet werden.</P></Content></text></textdaten></norm>
<norm builddate="20200130213034" doknr="BJNR214000019BJNE000600000"><metadaten><jurabk>BStrafAktFV</jurabk><enbez>§ 5</enbez><titel format="XML">Ersatzmaßnahmen</titel></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>Im Fall technischer Störungen der elektronischen Aktenführung kann angeordnet werden, dass eine Ersatzakte in Papierform geführt wird. Diese ist in die elektronische Form zu übertragen, sobald die Störung behoben ist. Art und Dauer der Störung sind zu dokumentieren. Bei anhaltenden technischen Störungen ist das zuständige Bundesministerium zu unterrichten.</P></Content></text></textdaten></norm>
<norm builddate="20200130213034" doknr="BJNR214000019BJNE000700000"><metadaten><jurabk>BStrafAktFV</jurabk><enbez>§ 6</enbez><titel format="XML">Inkrafttreten</titel></metadaten><textdaten><text format="XML"><Content><P>Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.</P></Content></text></textdaten></norm>
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